SAP Solution Manager Ende 2027. Sind Sie vorbereitet?

Der Solution Manager geht. Ihre Daten bleiben.

Der SAP Solution Manager wird abgelöst. Neben der Frage, wie Sie Ihre Prozesse künftig abbilden, etwa Change- und Release-Management oder ITSM, müssen Unternehmen schon heute klären, wie sie mit ihrem gewachsenen Datenbestand umgehen. Der Umstieg ist damit ein Projekt mit zwei großen Bausteinen: der prozessualen Transition und der Datenstrategie. Hier geht es um Letzteres, Ihre Daten.

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Der Umstieg verändert mehr als nur die Datenablage

Mit der Ablösung stellt sich für jeden Prozessbereich dieselbe Frage: Wie geht es weiter, und wohin mit dem, was bisher entstanden ist?
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ITSM Tickets

Incidents, Service Requests, Probleme und Lösungen

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ChaRM Vorgänge

Change Requests, Changes, Transporte und Genehmigungen

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Lösungsdokumentation

SolDoc Inhalte, Prozesse- und Systemdokumentationen

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Anhänge

Dateien, Screenshots, Protokolle und Nachweise

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Historien

Änderungshistorien, Statusverläufe, Zeitstempel und Logs

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Auditnachweise

Compliance-Nachweise, Freigaben und Prüfbelege

Diese Fragen sollten Sie jetzt beantworten

Die Antworten entscheiden über den weiteren Weg.
 
1

Welche Daten werden im Tagesgeschäft weiterhin benötigt?

 
2

Welche Informationen müssen in neue ALM- oder ITSM-Lösungen übernommen werden?

 
3

Welche Daten sind aus Compliance- oder Audit-Gründen aufzubewahren?

 
4

Welche Inhalte können stillgelegt oder archiviert werden?

Häufig gestellte Fragen zum Auslaufen des SAP Solution Managers

Relevant bleiben vor allem Daten, die später für Betrieb, Nachweise, Audit, Migration oder interne Rückfragen gebraucht werden. Dazu können Tickets, Changes, Dokumentationen, Anhänge, Kommentare, Zeitstempel, Historien und auditrelevante Informationen gehören.

Nicht jede Information ist automatisch kritisch. Entscheidend ist, ob die Daten nach dem Wartungsende noch auffindbar, lesbar oder nachvollziehbar sein müssen.

Der Weiterbetrieb kann kurzfristig Zugriff auf bestehende Daten sichern. Er löst aber nicht automatisch die Frage, welche Daten langfristig wirklich gebraucht werden und wie diese später geprüft, genutzt oder aus dem Altsystem herausgelöst werden sollen.

Wenn der SAP Solution Manager nur noch als Datenablage betrieben wird, bleiben Systemabhängigkeit, Kosten und unklare Verantwortlichkeiten bestehen.

Ein kritischer Datenbestand liegt oft dann vor, wenn ITSM, ChaRM oder SolDoc über mehrere Jahre genutzt wurden, viele Anhänge vorhanden sind oder historische Vorgänge später nachvollziehbar bleiben müssen.

Auch geplante SAP Modernisierungen, neue ALM Systeme, Audit Anforderungen oder Abhängigkeit von wenigen internen Experten sind Hinweise darauf, dass der Datenbestand frühzeitig bewertet werden sollte.

Nein. Genau das ist ein häufiger Denkfehler. Nicht alle SolMan Daten haben nach dem Wartungsende denselben Wert.

Manche Informationen müssen als Nachweis erhalten bleiben. Andere werden in neuen ALM Prozessen weiter gebraucht. Wieder andere haben künftig keinen relevanten Nutzen mehr und müssen nicht unnötig übernommen werden.

Nein. In dieser Phase geht es zuerst darum zu verstehen, welche Daten nach dem Wartungsende weiterhin relevant sind.

Ob Daten archiviert, migriert oder bewusst nicht übernommen werden sollten, lässt sich erst sinnvoll bewerten, wenn klar ist, welche Informationen erhalten, nachgewiesen oder weiter genutzt werden müssen.

Dann steigt das Risiko, dass relevante Informationen später schwer auffindbar sind, Anhänge fehlen, Historien nicht mehr nachvollzogen werden können oder der Solution Manager länger als nötig weiterbetrieben wird.

Je später die Daten eingeordnet werden, desto größer wird meist der Aufwand, den relevanten Bestand sauber von unnötigen Altdaten zu trennen.

Sinnvoll ist eine gemeinsame Einschätzung aus SAP ALM, SAP Basis oder IT, Compliance, Revision, Datenschutz und betroffenen Fachbereichen.

Technische Teams kennen die Datenstruktur. Compliance und Revision bewerten Nachweispflichten. Fachbereiche wissen, welche Informationen später für Rückfragen oder Prozesse noch gebraucht werden.

Der nächste Schritt ist, die grundsätzlichen Optionen zu vergleichen. Dabei geht es darum, ob Daten weiter im Altsystem bleiben, exportiert, gezielt gesichert, migriert oder bewusst nicht übernommen werden sollten.

Erst danach lässt sich sauber entscheiden, welcher Lösungsweg für Ihren Datenbestand passt.

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